The Longcut
Eigentlich war ich mit dieser Art von Musik ja durch. Die ganzen Blog Parties und Editors konnten mir seit längerer Zeit irgendwie gestohlen bleiben. Und obwohl ich erst gestern – in einem Anflug von verfrührter Nostalgie – noch einmal The Rapture durch meine Boxen gespült hatte und dabei (leider) zu dem Schluss kommen mußte, dass der Funke nicht mehr so richtig überspringen will…also, eigentlich war ich mit dieser Art von Musik ja durch. Vielleicht liegt es ja am Alter, dachte ich mir.
Dann blätterte ich heute durch irgendso ein Magazin, welches mein Mitbewohner in der Küche liegen gelassen hatte und stolperte dabei über eine kleine Rezension, in der das Album Open Hearts der englischen Band The Longcut ausführlich gelobt wurde. Vor allem der Ausdruck „hypnotic guitars“ ließ mich aufhorchen und als ich kurze Zeit später, nach dem Besuch der Webseite, mein iTunes mit dem dort erhältlichen »Tell you so« fütterte, wurde mir ganz schnell klar, warum ich mit dieser Art von Musik eigentlich so gar nicht durch bin.
Lächerliche 6 britische Pfund kostet der Album-Download (MP3 oder flac) auf der Bandseite. Die beste Investition die ich an diesem Tag gemacht habe. Seit diesem Zeitpunkt sitze ich hier zwischen den Gitarrenwänden, breiten Bässen, treibenden Beats und lasse mich – im wahrsten Sinne des Wortes – hypnotisieren.
Warum jetzt ausgerechnet diese Band mich gekriegt hat, obwohl hier das Rad auch nicht neu erfunden wurde, kann ich auch nach dem dritten Durchlauf des Albums nicht sagen. Aber ich…
muss – mehr – hören













